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 Erfahrungen

Frühjar 2014, Sybille aus E. schrieb uns:Magdalen Hospiz Erfahrungen
Meine erste Begegnung mit dem Hospizverein machte ich, als meine Tante im Sterben lag. Was Sterben überhaupt bedeutet, wusste ich bis zum diesem Zeitpunkt noch gar nicht; ebensowenig, was ich mir unter „Sterbe-Begleitung“ vorstellen sollte. Anfangs kamen abwechselnd zwei Frauen, die meist mit meiner Tante alleine sprachen. Ab und zu konnten dann auch wir bei den Gesprächen dabei sein. Durch den Raum, der uns damit eröffnet wurde, konnten viele Themen angesprochen werden, die wir – so glaube ich – ohne diese Unterstützung von außen nicht angegangen wären: Ängste, Gedanken, Gefühle zu Vergangenem und Zukünftigem – letztendlich auch Loslassen und Abschied. Meiner Tante und uns hat dies sehr gut getan. Sie konnte sich mehr und mehr öffnen, auch für das Sterben. Gemeinsam mit den Hospizfrauen hat sie Fotoalben für uns gestaltet, in denen sie sich von uns verabschiedet hat und uns damit ein Stück von sich dagelassen hat. Eine wunderbare Erinnerung. Dies alles hat mich tief bewegt und ich habe mich entschieden, diese wunderbare Erfahrung der Sterbe-Begleitung auch anderen Menschen weiterzugeben. Seither bin ich selbst im Hospizverein tätig – irgendwann auch aktiv begleitend

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